Wanderung "Generation 60plus" März 2024

20.03.2025

Es stösst, es spriesst, es grünt und blüht. Mit anderen Worten, der Frühling hat sich auf den Weg gemacht und mit ihm die Wandergruppe "Generation 60plus".

Der Morgen fühlte sich noch kühl an, als sich die Wandergruppe in Thun mit Zug und Postauto über Interlaken Ost nach Ringgenberg Säge aufmachte. Zügig ging’s zum Brienzersee hinunter, um auf dem Uferweg nach Niederried zu wandern. Die klare Luft, die Sonne, welche sich im See spiegelte und ihre Strahlen tanzen liess, machte richtig Lust loszulaufen und dem Frühling entgegenzugehen. An einem Aussichtsplätzli direkt am See gelegen, genossen alle den Znünihalt und die Gelegenheit, sich mit dem einen oder andern auszutauschen.

Der Weg führte weiter immer noch dem See entlang bis Niederried. Dort überquerten wir die Hauptstrasse um den Aufstieg zum Jakobs- oder Pilgerweg unter die Füsse zu nehmen. Stetig ging’s aufwärts dem Hoger entlang bis wir die Höhe erreichten und sich uns ein schöner Blick auf See und die frisch verschneiten Berner Alpen auftat.

Der Jakobsweg nach Ringgenberg gehört zu den historischen Verkehrswegen der Schweiz. Früher eine wichtige Verbindungsachse zwischen „dem Bödeli“ und Brienz. Der gesamte Pilgerweg verbindet Bern mit den Alpenpässen Grimsel, Brünig, Susten sowie das Berner Oberland mit der Innerschweiz.

Ein Stück Heimat zu erwandern tut Herz und Gemüt gut. Und wenn’s an einem so schönen Frühlingstag ist, kann der Wanderer es doppelt geniessen.

Zum wohlverdienten Mittagessen, kehrten wir im Altersheim Sunnsyta in Ringgenberg ein. Serviert wurde ein feines 4-Gang Menu zu einem mehr als guten Preis. An dieser Stelle ein Dankeschön dem Personal, welches einen tiptopen Service bot.

Ab Ringgenberg traten wir guter Dinge den Rückweg an vorerst zurück nach Interlaken Ost. Noch einmal einen Moment durch die erwachende Natur oberhalb des Burgseeli pilgern und schon hiess es am Bahnhof Ost „auf Wiedersehn bis zum nächsten Mal“.

 

Bericht: Kathrin Habegger
Fotos: Annamarie Scheidegger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser