Der Dienstleiter diente mit dem Bibelwort aus Johannes 2, 9-11: Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam - die Diener aber wussten, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister der Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du Aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah. Es geschah zu Kant in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
An der Hochzeit zu Kana vollbrachte Jesus das erste Wunder, in dem er Wasser zu Wein verwandelte. Dies symbolisiert auch, dass Lebensfreude ein Geschenk Gottes ist und zu unserem Leben gehören soll, da Wein hier Lebensfreude bedeutet.
Das Hochzeitsfest dauerte zu dieser Zeit eine ganze Woche. Nach ein paar Tagen war der Wein ausgegangen. Maria bat Jesus daraufhin, etwas zu tun. Jesus aber antwortete ihr, dass seine Stunde noch nicht gekommen sei. Da Maria Jesus kannte und um seine Macht wusste, vertraute sie ihm und trug den Diener auf, zu tun, was Jesus ihnen sagen würde.
Als der Moment gekommen war, verwandelte Jesus Wasser zu Wein. Er tat dies unspektakulär. Die meisten, die an dem Fest dabei waren, haben dies nicht mal mitbekommen. Jesus kann auch in unserem Leben Wunder bewirken. Voraussetzung ist jedoch, dass wir uns nicht von ihm abwenden und ihm unser Vertrauen schenken.
In Afrika sagt man, um ein Kind zu erziehen, braucht es ein Dorf. Eine Mutter darf Hilfe und Unterstützung annehmen. Niemand ist perfekt und wir können auch mit unseren Kindern nicht alles perfekt machen, wir müssen unser Bestes geben und die Kinder im christlichen Sinne, das heisst, mit viel Liebe erziehen.
Eine Rebe benötigt einen windgeschützten Platz mit viel Sonne, dann kann sie gedeihen und daraus kann guter Wein entstehen. Auch ein Kind kann sich gut entwickeln, wenn wir ihm die Liebe Jesus nahebringen.
Wenn wir ein Problem haben, dürfen wir zu unserem Seelsorger gehen, der mit uns betet. Wenn uns dies nicht reicht, dürfen wir uns an den Gemeindevorsteher oder an die Vorangänger unseres Vertrauens wenden, die mit uns beten werden.
Wir sollen unseren Kindern die Liebe Jesus nahebringen. Ein kleines Kind braucht Nahrung, wie zum Beispiel Muttermilch. Im Hause Gottes wiederum erhalten wir Nahrung für unsere Seelen.
In diesem Gottesdienst wurde einem Kleinkind das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet.
Fotos: zVg
Text: Franklin Kanana
Bearbeitung: Isabelle Landmesser