Ein lebendiger und inspirierender Abend wurde der ökumenisch zusammengesetzten Gruppe geschenkt. Die Geschichte vom "verlorenen Sohn", konnten die Teilnehmenden auf eine ganz persönliche Weise erleben. Eine altbekannte Geschichte wurde geistlich einmal ganz anders beleuchtet und "verkostet" und damit neu erlebt.
Die Fragen, wie geht es jedem der Söhne, wie dem Vater, kann ich mich in ihnen wieder erkennen, wurden persönlich erspürt und danach mit den Banknachbarn ausgetauscht. Dabei wurden erstaunliche Erkenntnisse wach, zum Beispiel, dass der zurückkehrende Sohn gereift zum Vater kam und Verantwortung für sich übernehmen konnte, der Vater eigentlich zwei verlorene Söhne hatte, und auf beide zugegangen ist, usw.
Zwischen den Sequenzen des persönlichen Austauschs sangen die Anwesenden Taizé-Lieder.
Von Thomas Philipp wurden wir zum Abschluss eingeladen darüber nachzudenken, wie hilfreich es ist, wenn wir den "Rückwärtsgang" zur Busse einlegen können, wenn wir einen falschen Weg genommen haben und unseren Kurs korrigieren wollen.
Beim Apéro im Anschluss konnte man viele lebendige Gespräche beobachten.
Fotos und Bericht: Andrea Weber-Glatthard
Bearbeitung: Brigitte Landmesser