Mit der S1 reisten wir direkt zum Bahnhof Europaplatz, ein urbaner Bahnhof wo sich Strassen, Brücken, grosse Gebäude, unter anderem „das Haus der Religionen“, den Platz teilen. Doch nur wenige Schritte reichten, und wir kamen im Könizbergwald an. Auf weichem Waldboden wanderten wir Richtung Bern Bümpliz Süd. Im gleichnamigen Restaurant genossen wir ein stärkendes Kafi und schauten bange auf die Wetterprognose. Doch einmal mehr meinte es das Wetter (oder JEMAND anderes?) gut mit uns.
Ab Bahnhof Bümpliz Süd erfolgte der Aufstieg zum Pfaffensteig hinauf. Nun führte der Weg quer durch den Könizbergwald, eine ruhige und erholsame Wanderstrecke durch den noch winterlichen Wald. Beim sogenannten „Stärn“ teilen sich die Wege in verschiedene Richtungen. Unser Weg führte nach Köniz. Beim verlassen des Waldes durften wir die ersten zaghaften Sonnenstrahlen geniessen. Wie schön!
Durchs Gemeindegebiet Köniz wanderten wir zum Alterszentrum „Lilienweg“, wo wir freundlich empfangen und tiptop verpflegt wurden. Es fehlte an nichts.
Köniz liegt südwestlich der Stadt Bern und ist mit gut 43‘000 Einwohner die viert grösste Gemeinde des Kantons. Und mit 51,73 km2 sogar die grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz. Zum Thema der Weltpresse wurde Köniz im Jahr 2025, als die Kamera einer Radarfalle eine Stockente mit einer Geschwindigkeit von 52 km/h festhielt.
Der Rückweg führte über Blinzern – Spiegel bei Bern nach Wabern zum gleichnamigen Bahnhof. Einmal mehr durften wir in froher Gemeinschaft die Natur erleben und die Fitness auf der rund 9 Kilometer langen Strecke in Schwung halten.
Bericht: Kathrin Habegger
Fotos: Trudi Bissegger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser