Priester Wäfler diente mit dem Wort aus Johannes 3, Vers 19 bis 21: "Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind."
Die Menschen sollten sich entscheiden: Licht oder Finsternis? Welches ist vielleicht der einfachere Weg?
Adam und Eva haben einen Fehler gemacht und wollten sich vor Gott verstecken. Das gelang ihnen aber nicht und Gott verwies sie aus dem Paradies.
Vor unserem himmlischen Vater können wir uns nicht verstecken. Wenn wir wissen, dass wir einen Fehler gemacht haben, stehen wir dazu und probieren, es besser zu machen.
Den Zauberwald, hier als Altarschmuck, können wir mit uns vergleichen. Wir sind alle unterschiedlich.
Wir sehen unterschiedlich aus und haben unterschiedliche Charakter, wie die unterschiedlichen Tannen.
Probieren wir, aus diesem Wald herauszukommen und uns nicht zu verstecken. Probieren wir, ein Licht zu sein und mit unserem "Strahlen" auch andere Menschen ins Licht zu holen. Der liebe Gott schenkt uns allen ein Licht, aber was wir mit diesem Licht machen, liegt in unserer Entscheidung.
Und was hat das für eine Auswirkung auf unser Nächstes?
Einige Gedanken von Priester Stoll und Priester Kanana:
Wir wollen das Licht annehmen und auch weitergeben. Sobald es hell wird, verschwindet das Böse. Erkennen wir, wo das warme schöne Licht ist, wo man gestärkt wird. Wir wollen wachsam sein auch im Wald, wenn wir nicht nach draussen sehen können. Alles Negative kann auch etwas Positives haben, das wir uns heraussuchen.
Suchen wir das Licht, behalten es und geben es auch weiter.
Wird es nicht gemacht mit Jesus als Grundlage, ist es vergebens. Was wir tun, ist der Massstab unserer Beziehung zu Gott.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand noch das Adventsapéro statt, welches von lieben Glaubensgeschwistern vorbereitet wurde. Herzlichen Dank dafür.
Bericht & Fotos: Manuela Messerli
Bearbeitung: Isabelle Landmesser