Verantwortung übernehmen

28.09.2025

Die Jugend erlebte einen Jugendgottesdienst zusammen mit der Gemeinde Spiez. Im Bibelwort (5. Mose 10. 18+19), das der Jugendpriester Urs in Mundart verarbeitete, wird aufgezeigt, wie wir benachteiligten Mitmenschen zur Seite stehen können, ihnen helfen und sie unterstützen.

Wir können für jemanden da sein, oder auch konkrete Hilfe anbieten, wenn wir Not sehen. Wir dürfen Witwen und Weisen begleiten, fragen, was sie nötig haben. Jesus zeigte, dass er auch für sogenannte "Fremdlinge" ein offenes Ohr hatte. 

Im Mitdienen erwähnte die Diakonin aus der Gemeinde Thun, dass auch wir "Fremdlinge" hier auf dieser Erde sind, dass unsere Heimat im Himmel ist. 

Wenn wir dem Beispiel Jesu wirklich folgen, erfüllen wir nicht nur unsere soziale Verantwortung, sondern bewirken auch etwas im Leben eines Menschen und letztlich in der Welt.

In der passenden Bibellesung stehen die Worte: "Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen."

Auch wenn das in der früheren Zeit nicht von allen verstanden wurde, gab die Ergänzung eine wunderbare Antwort: "Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

Damit ist nicht nur das "Böse" gemeint, das jemandem angetan wird - sondern auch das "Gute", das wir jemandem tun.

Prieser Christoph aus der Gemeinde Steffisburg ergänzte dieses Dienen noch mit seinen Gedanken.

 

Fotos: Marcel Gyger
Bericht/Bearbeitung: Brigitte Landmesser