Gott zündet das Feuer in den Herzen an

10.02.2025

Apostel Christophe Domenig zeigte in der Gemeinde Visp, wie wichtig das Vertrauen zu Gott für uns Gotteskinder ist.

Er verarbeitete ein Bibelwort aus Hebräer 10, die Verse 35 + 36: «Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheissene empfangt.»

Wenn einmal die Hoffnung und die Zuversicht nicht so da sind, kann Gott dafür sorgen, dass das Feuer in den Herzen angezündet wird. Suchen wir die Verbindung zu Gott und hören, was er uns sagen will. Er will, dass wir frei sind.

In den Klageliedern steht geschrieben, «…seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu,…» Wir wollen annehmen, was heute ist, nicht zu viel über das Morgen und Übermorgen nachdenken. Wir können Gott vertrauen, er weiss, was wir brauchen. Manchmal ist der Weg schwer, wir haben vielleicht keine Kraft mehr. Wollen wir weitermachen? Oder aufgeben? Geben wir nicht auf, der liebe Gott ist bei uns!

Wie können wir den Willen Gottes tun? Gehorsam und Ausharren sind der Schlüssel zum Segen. Werfen wir die Sorgen in die Hände Gottes, zeigen wir ihm unser Vertrauen.

Die drei Sakramente, die wir haben, benötigen den Glauben, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Wenn wir bei der Feier des Heiligen Abendmahls die Hostie entgegennehmen, wollen wir glauben, dass alle Kräfte eingeschlossen sind, die unsere Seele braucht.

Auch wenn es nicht immer einfach ist – wir wollen kämpfen, damit wir die Stimme Gottes hören. Wie es damals David gegen Golliath getan hat, wollen wir "im Namen des Herrn" im Werke Gottes mitarbeiten, dann können wir gesegnet werden. Lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten.

Die Predigtbeiträge von Hirte Oliver Blindenbacher und Priester Albert Studerus, die Orgelmusik, sowie die gesungenen Lieder eines Ad hoc-Chors, rundeten den Festgottesdienst wunderbar ab.

 

Bericht/Fotos: Brigitte Landmesser
Bearbeitung: Christophe Domenig/Brigitte Landmesser