Das verarbeitete Bibelwort war aus: Lukas 1,52+53: „Er stösst die Gewaltigen vom Thron, und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen.“
Der Engel Gabriel verkündete Maria, was mit ihr geschehen wird. Können wir einen Engel als solchen erkennen, auch wenn er ganz anders aussieht, als wir uns ihn vorstellen? Maria war demütig und konnte am Glauben festhalten, hatte Vertrauen, so konnte sie diese Botschaft annehmen und die ganzen Herausforderungen bewältigen.
Wir wurden von Gott auserwählt. Wie gehen wir damit um? Macht es etwas mit uns? Unser Leben wird durch die Gotteskindschaft nicht einfacher, aber wir dürfen Gottes Hilfe erleben. Vertrauen wir ihm alles an? Wir wollen auch einfach und demütig sein. Sind wir heute morgen hungrig? Wir wollen hungrig sein, damit wir von Gott annehmen können, was er uns geben will. Schaffen wir es, Gott ins Zentrum zu stellen? Uns zurücknehmen?
Haltung ist etwas Grundlegendes, das, was im Leben trägt. Was haben wir für eine Haltung? Versuchen wir eine Haltung einzunehmen, die sich mit Gott und unserem Leben verträgt.
Ein Seiltänzer hat das Publikum gefragt, ob er es mit einer Schubkare über das Seil schafft. Alle jubelten ihm zu und bejahten es. Auf der anderen Seite angekommen, fragte er das Publikum – ob er es auch wieder zurückschafft. Alle jubelten und bejahten es wieder. Dann hat er die Leute aufgefordert, wer sich traut, soll sich in die Schubkarre setzen – niemand meldete sich.
Maria hatte Vertrauen, weil sie Gott erlebt hatte. Glauben wir, dass Gott es kann? Und vertrauen wir so weit, dass wir bei ihm in die Schubkarre sitzen würden? Gott ist immer da!
Im Predigtbeitrag eines Priesters wurden die Gedanken des Dienstleiters wunderbar ergänzt.
Bericht: Leonnie Hänni
Fotos: Gilbert von Allmen/Trudi Bissegger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser