Chindergrächte Gottesdienscht in Visp

08.09.2024

Dä Gottesdienscht het am Sunntig, 8. Septämber 2024 stattgfunde. Wills e Gottesdienscht speziell für d’Chind isch gsi, isch är in Mundart ghalte worde.
(Im Anhang wird der Bericht in einer hochdeutschen Fassung als PDF aufgeschaltet!)

Müed, aber glücklech simer am spätere Namittag wieder daheimä acho. Müed, wüu mir fasch nid hei chönne höre rutschbähnle u wüus üs im Flussbad so richtig düregspüeut het. Müed, wüu mir x-mau ufem Wasserparcour usgrütscht si u wieder hei müesse ufechlättere. Muetig wi Klippespringer simer sogar vom Feuse obe ache gumpet u die Erwachsene hei üs stouz apploudiert. Was hei mir gugelet u si vo eim Bereich zum angere gsecklet. Leider hets chli grägelet a däm Namittag - aber wemer ehrlech si, het üs das gar nid gstört.

Bevor mir mitem Bus ids Brigerbad si gfahre, hei d Vorsunntigschueu- u Sunntigschueulehrchräft no ä churzi Besprächig gha. Viu heisi gloub nid müesse bespräche, da mir ja immer ganz brav ir Sunntigschueu si, nie blödele u immer guet zuelose…

Vor dere Besprächig hei mir miter Gmeind Visp zäme ä schöne Gottesdienscht erläbt. Mir Ching hei sogar drü Lieder dörfe singe u so der Gottesdienscht mitgstaute. Das het richtig gfägt. Mir si fasch platzt vor Stouz, wo üs am Schluss die ganzi Gmeind klatschet het. I gloube die Grosse si begeisteret gsi, i ha sogar öpper gseh, wones Trändli im Oug verdrückt het.

Ds Bibuwort womer am Afang vom Gottesdiescht hei ghört isch mega läng gsi u ächt kompliziert. Äs isch usem erschte Chünigsbuech gsi, usem 19. Kapitu d Värse 11 u 12. Gang das mau go düreläse, der Elia het würklech krassi Sache erläbt. Dä hetsech nämlech ufem Bärg Horeb ire Höhli verchroche u da isch der lieb Gott vor ihm düregange.

Der Vorsteher vo Visp, ä Diakonin u der Vorsteher us Heimeschwand hei di Gschicht so spannend verzeut, dass aui wo si derbi gsi - Auti u Jungi - si drus cho. Sie hei drum nid eifach nume vom Autar obe abe prediget wie süsch immer, nei, si hei verschideni Gägeständ derbi gha u üs zeigt u mir hei sogar füre dörfe, dasmer aues ganz nach miterläbt hei. Uf de Föteli gsehsch wie das gange isch u wes di wunger nimmt, was d Erklärige zu dene Gägeständ si, fragsch am beschte öpper vo üs.

Scho am Morge früeh am Bahnhof z Thun hei mir äs paar vo üsne Fründe troffe u Witeri heimer speter ds Visp atroffe. Mir hei üs scho lang uf dä Tag gfröit, u sofort nachem Erwache isch klar gsi: Das git ä super Tag!


Bericht/Fotos: zVg
Bearbeitung: Brigitte Landmesser