Eiserne Hochzeit in Heimenschwand

16.07.2024

Am vergangenen Sonntag durfte ein Jubelpaar zum 65-jährigen Ehejubiläum den Segen zur "Eisernen Hochzeit" empfangen.

Der Gemeindevorsteher begrüsste das Jubelpaar, die Angehörigen und die ganze Festgemeinde mit einem Gruss des Bezirksvorstehers.

Er diente mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte Kapitel 14, Verse 14 und 15, wo es heisst: "Als die Apostel Barnabas und Paulus dies hörten, zerrissen sie ihre Kleider, eilten hinaus unter das Volk und riefen: Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur schwache Menschen wie ihr! Wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen Nichtsen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört."

Der Dienstleiter betonte, dass das Jubelpaar in schweren, aber auch schönen Zeiten immer zum lebendigen Gott gehalten hat. Auch durften sie die Schönheiten, welche Gott geschaffen hat erleben und zehn Jahre auf einer Insel verbringen.

Nach einem Musikstück für das Jubelpaar mit Violine und mit Piano begleitet, setzte sich der Priester zu den Jubilaren. Er schmiedete einen Haken aus Eisen, welchen er dem Ehepaar übergab mit den Worten: "Das Eisen muss erhitzt werden, dass es geformt werden kann. Ihr habt euch durch die verschiedenen Lebenssituationen durch die Liebe Gottes formen lassen. Bleibt weiterhin heiss zu Gott und hängt euch mit diesem Hacken an sein Wirken. Haltet mit diesem Hackensymbol einander fest."

Vor der Segensspendung übergab der Vorsteher ihnen ein spezielles Bibelwort aus Psalm 115, 3 und 12, Vers 3: "Unser Gott ist im Himmel, er kann schaffen was er will." Vers 12: "Der Herr denkt an uns und segnet uns."

Nach der Segensspendung und Schlussgebet setzten sich das Jubelpaar und die Priester vor den Altar zur Verabschiedung und empfingen viele Glückwünsche.


Bericht & Fotos: zVg
Bearbeitung: Isabelle Landmesser