Priester Werner Jöhr diente mit dem Bibelwort aus Psalm 33, 18-19: "Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschauen; denn er will sie dem Tod entreissen, und in der Hungersnot ihr Leben erhalten".
Der Dienstleiter erläuterte den Zuhörern, was das Auge Gottes bedeutet. Viele seelische Zustände, fröhliche oder traurige, nehmen wir in unseren Nächsten oft nicht wahr. Aber Gott sieht immer alles!
So wie eine Überwachungskamera unangenehm ist, beruhigt uns sein fortwährendes Nahesein.
- Gottesfurcht – Gehorsam auf ihn hören. Vertrauen, Gott sieht uns und hält sein Versprechen!
- Zufriedenheit – Die Gnade Gottes reicht und ist genug!
- Liebe zu Gott – und dem Nächsten!
- Hungersnot – geistige "Hungersnot" in der heutigen Zeit. Er hilft uns bestimmt, aber oft ganz anders als wir uns das vorstellen!
Der mitdienende Priester prägte den Gedanken: Baue auf Gott, denn alles andere ist vergänglich. Das gibt Sicherheit.
Nach dem heiligen Abendmahl bereitete der Chor den Weg zur Segensspendung mit dem Lied, CM 191 "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet" vor.
Das Paar hatte vor 40 Jahren auch ein Psalmwort, 103, 17-18 mit sehr ähnlichen Grundgedanken erhalten. Priester Jöhr zeigte dem "Rubin-Paar" was für die weitere Reise wichtig ist. Karte – Wegweiser – Nahrung. Segen Gottes ist Proviant!
Am Ende des Gottesdienstes stimmten die Anwesenden in das Lied GB 275, ein: "Lasst uns fröhlich Lieder singen, eins im Hoffen auf den Herrn. Bis das Lied, Gott zur Ehr, tönet am kristallenen Meer".
Bericht: Maya Schneider
Fotos: Therese Moser
Bearbeitung: Isabelle Landmesser