Der Bischof diente mit dem Bibelwort aus Römer 8, 16+17: "Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, da wir ja mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden."
Einige Gedanken aus dem Dienen von Bischof Wihler:
- Der Glaube daran, dass Jesus auferstanden ist als Mensch, ist ein wunderschönes Zeugnis, dass wir haben dürfen. Durch seine Auferstehung schaffte er die Voraussetzung für unsere Zukunft.
- Wir sind Gotteskinder und da geht es um die besondere Beziehung zu Gott und dass wir getauft und versiegelt sind.
- Alles was der liebe Gott an uns tut, ist aus seiner vollkommenen Liebe. Er kennt und weiss alles.
- Wenn wir Kinder sind, dann sind wir auch Erben. Und als Erben bekommen wir etwas, weil wir eben Kinder sind. Als Gotteskinder bekommen wir ebenfalls etwas vom himmlischen Vater. Er will uns das ewige Leben schenken.
- Wir sind Miterben Christi. Jesus will dieses Erbe mit uns teilen, damit wir auch das ewige Leben bekommen.
Nach einem Beitrag des Kinderchores diente Priester Aemmer noch ein letztes Mal mit. Er sprach dabei den Blumenschmuck an, den die Kinder mit Liebe und Freude gebastelt haben. Im Blumenschmuck hat es zum Beispiel auch Käfer. Dies können wir als Bild nehmen, manchmal taucht ein Käfer auf und wir springen aus Freude hinterher und merken gar nicht, dass dahinter der Engelschutz steckt, der uns vor etwas bewahren wollte.
Priester Aemmer betonte, dass es eine Freude war im Namen Jesus Christus das Abendmal auszuteilen und dass wir das von einem einfachen Menschen mit einem Auftrag von Gott angenommen haben.
Nach einem Musikbeitrag vom Orchester "Ein Gärtner geht im Garten", setzte Bischof Wihler Priester Aemmer in den wohlverdienten Ruhestand.
Wir danken Hansueli für all die Jahre, in welchen er in der Gemeinde Interlaken gedient hat und wünschen ihm für seinen Ruhestand viel Freude und schönes Gottes Erleben.
Fotos: Severin Landmesser
Bericht & Bearbeitung: Isabelle Landmesser