Der Gemeindeleiter begrüsste alle Anwesenden und freute sich, dass nahezu 60 "ehemalige" Glaubensgeschwister der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt sind. Die ganze Gemeinde sang das Eingangslied aus dem JLB 96: "ins Wasser fällt ein Stein".
Der Dienstleiter, ein Urgestein von Heimenschwand, so nannte ihn der Vorsteher diente mit dem Bibelwort aus Psalm 63, 2:
"Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir, mein Leib verlangt nach dir aus trockenem, dürren Land, wo kein Wasser ist".
Der Priester zeigte auf, dass David in grosser Not und Trockenheit Gott suchte, weil seine Seele dürstet nach ihm. Wir können gerade in der heutigen Zeit mitfühlen wie es sich anfühlt bei grosser Trockenheit - steht bei uns auch das Verlangen zuerst nach Gott?
Schauen wir auf die hundert Jahre Heimenschwand zurück. Unsere Glaubenspioniere haben auch Gott gesucht und auf ihn vertraut. Manchmal waren auch trockene Abschnitte vor ihnen. Mit Gottes Hilfe konnte die Gemeinde Heimenschwand wachsen und heute 100 Jahre feiern.
Die Musikanten spielten die Hymne: "Lord, haw can l ever praise Your". Ein Südafrikanisches Kirchenlied der Neuapostolischen Kirche.
Der Gemeindeleiter dankte in der Predigtzugabe der ganzen Gemeinde für die Mithilfe und Unterstützung, damit die Gemeinde bis heute trotz trockenen Wegstücke erhalten bleiben konnte. Mit dem Busslied GB: 135 "O kaufe aus die Gnadenzeit" leitet der Dienstleiter zum heiligen Abendmahl über.
Nach dem Schlussgebet, Grüsse des Apostels und Bezirksvorstehers und Chorgesang las der Gemeindeleiter nochmals die Chronik, damit auch die "Ehemaligen" 100 Jahre Gemeinde Heimenschwand Revue passieren lassen konnten.
Nun wurden die Anwesenden zum Apéro und einem gemütlichen Zusammen sein eingeladen. Während dieser Zeit wurde die Power-Point-Präsentation "Chronik 100 Jahre Heimenschwand" für alle Interessierten gezeigt. Nach vielen Gesprächen, schönen Gedanken- und Erinnerungsnaustausch ging auch dieser besondere Jubiläums- und Feldgottesdienst zu Ende.
Bericht & Fotos: Fritz Ineichen
Bearbeitung: Isabelle Landmesser