Neuwirtshaus besucht zum zweiten Mal Steffisburg - Teil 1

02.06.2022

Seit dem Internationalen Kirchentag im Jahr 2014 hat Steffisburg mit Stuttgart-Neuwirtshaus eine Schuhschachtel – Partnerschaft. Ziel dieser Schuhschachtel-Aktion war damals, seine Gemeinde via Schuhkarton vorzustellen und einen anderen Schuhkarton mit nach Hause zu nehmen. Wir hatten uns für den Karton der Gemeinde Neuwirtshaus entschieden und so entstand eine wunderbare Freundschaft.

Am Auffahrtswochenende vom 26. bis 29. Mai 2022 war nun der zweite Besuch einer Delegation (12 Glaubensgeschwister) aus Neuwirtshaus in Steffisburg angesagt. Die Vorbereitungen dazu begannen bereits einige Monate vorher. Behilflich sein bei der Suche nach einer Unterkunft, Ausflüge organisieren, für das leibliche Wohl sorgen, Musikprogramm vorbereiten etc.


Die Anreise unserer Gäste erfolgte individuell am Mittwoch oder an Christi Himmelfahrt. Bei sehr sonnigem Wetter unternahmen wir am Freitagvormittag in Thun eine Stadtführung und wir hörten von der Hostess viel interessantes und auch unbekanntes über die schöne Stadt Thun, welche auch «das Tor zum Berner Oberland» genannt wird.
Die Führung begann beim Bahnhof, über die Brücken «Obere Schleuse» und den «Göttibachsteg», entlang dem Aarequai über den Mühleplatz bis zum wunderschönen Rathaus. Dann mit dem Lift hinauf auf den Schlossberg (Schloss Thun), hinunter über eine der vielen Treppen wieder in die Altstadt und endete auf dem Mühleplatz.


Der Nachmittag stand zur freien Verfügung: Spaziergang dem See entlang Richtung Hünibach, die Stadt noch etwas weiter erkunden, gemütliches Mittagessen oder sich einfach irgendwo hinsetzen und das schöne Wetter geniessen.
Am Abend trafen wir uns dann in der Kirche zum Musik-Höck, unter anderem erlernten wir gemeinsam mit unseren schwäbischen Gästen ein berndeutsches Lied: «Du fragsch mi, wär i bi, du fragsch mi, was i cha; wosch wüsse, gäll, warum i di nid us de’n Ouge laa.»


Unser «Kirchen»-Koch zauberte ein leckeres Abendessen und wir genossen das gemütliche Beisammensein.


Morgen folgt der zweite Teil!


Bericht & Fotos: Manuela Messerli
Bearbeitung: Isabelle Landmesser