Überraschungsbesuch in Spiez

26.04.2022

Am vergangenen Sonntag gab es in der Gemeinde Spiez einen Überraschungsbesuch.

Anstelle des vorgesehenen Dienstleiters trat Bischof Thomas Wihler an den Altar. Er diente aus 2. Korinther 5, 14+15: "Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde."


Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Bischof auf das Lied "Nimm du mich ganz hin", gespielt von der Flöte und der Orgel, ein. In unserem Herzen steht der Wunsch uns Jesus hinzugeben. Doch manchmal stecken wir fest, es ist manchmal schwierig und kompliziert und andere Wege scheinen einfacher. Deshalb die Bitte; Herr, nimm du mich ganz hin, dass es mir mehr gelingt nach dem Evangelium zu leben. 


Einige weitere Gedanken aus dem Dienen des Bischofs:
- Jesus ist für uns alle gestorben. EINER ist für ALLE gestorben. Keiner ist davon ausgeschlossen.
- Er hat sich solidarisiert mit allen, die leiden. Auch wenn du leidest, ist Christus bei dir. 
- Gott hat gezeigt, dass er alle Menschen liebt und deshalb das Leben seines Sohnes gegeben.
- Jesus Christus hat diesen Sieg errungen, damit wir das ewige Leben erhalten können.


- Die Liebe Christi drängt uns die Gebote zu befolgen und zu erfüllen. Diese Gebote gelten noch, Jesus hat sie nicht aufgehoben.
- Über allem steht das Doppel-Gebot der Liebe. Wir wollen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzem Gemüt, mit ganzer Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.
- Wir wollen auch die Beziehung zu Gott immer halten, auch wenn es manchmal schwierig ist. 


Wir wollen uns darum bemühen, das Gebot der Liebe zu halten und den Herrn zu erwarten.


Der Gottesdienst wurde mit Flöten- und Orgelspiel umrahmt. 


Text, Fotos & Bearbeitung: Isabelle Landmesser