Unter den Worten aus «Johannes 15, 13-14» stand heute Jesus' Tod am Kreuz im Zentrum. So wurde die Bibellesung aus «Matthäus 27, 31–50» ergreifend von zwei Jugendlichen im Tandem vorgetragen.
Nun einige Gedanken aus dem Gottesdienst, wo Priester Bruno ebenfalls mitdiente:
Ist für uns Christen der Karfreitag ein Trauertag?
- Nein! Karfreitag ist der Beginn eines neuen Zugangs zu Gott mit einer neuen Hoffnung. Durch den grössten Liebesbeweis in Jesu Opfertod hat Gott unsere Errettung ermöglicht. Gott liebt dich!
- Ja, wir dürfen mit Jesus mitleiden, wenn wir an seine Kreuzigung denken. Beachten wir aber, dass wir sündige Menschen alle daran die Schuld tragen, dass Jesus dieses Opfer bringen musste.
Für uns gläubige Christen ist das Kreuz von Jesus eine Ausrichtung. Für Menschen ohne Glauben kann dieses Kreuz eine Torheit darstellen. Stellen wir uns zu Jesus' Kreuz und bezeugen es, weil Gott beweist uns, ohne das es fürs menschliche Auge sichtbar ist, dass Gott existiert!
Falls wir uns einmal vom himmlischen Vater verlassen fühlen, wie Jesus in seinen letzten menschlichen Momenten am Kreuz, dann sei dir gewiss: Gott ist dauerhaft bei dir! Wenn du Gott nicht spürst, dann suche ihn und du wirst ihn finden.
Zum Ausklang des Karfreitags servierte uns die Gemeinde Kaffee, Gebäcke und Snacks in der Vorhalle, wo unter frohem Zusammensein sich die Jugendlichen und die Gemeindemitglieder austauschten.
Fotos: Ch. Tschanz
Text: Ch. R.
Bearbeitung: Isabelle Landmesser