Heimenschwand: Gottesdienst mit Segen zur Rubinhochzeit

17.03.2021

Die Gemeinde Heimenschwand durfte am Sonntag, 14. März 2021, einen besonderen Gottesdienst mit Segensspendung zur Rubinhochzeit feiern
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Der Dienstleiter, Priester Berger, durfte eingangs der Gemeinde und ganz speziell dem Jubelpaar herzliche Grüsse von Bischof Thomas Wihler und Bezirksvorsteher Werner Jöhr überbringen. Das Bibelwort aus Jesaja 53, Verse 4 und 5, diente als Grundlage für die Predigt:
Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsere Missetat  willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

In seiner Ansprache an das Jubelpaar erwähnte der Dienstleiter unter anderem: „Ihr habt es geschafft, den Weg der Ehe 40 Jahre gemeinsam zu gehen, obschon nicht immer nur Freude und Frieden die Wegbegleiter waren. Ihr musstet und durftet einiges zusammen erleben“. Priester Berger ging auch auf das seinerzeitige Bibelwort bei der Trauung ein: 1. Thessalonicher 5, 23 und 24: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für des Kommen unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft; er wird’s auch tun“. Gott hat Wort gehalten und euch bewahrt an Geist, Seele und Leib. Wir dürfen heute miteinander einen Freudentag erleben, der uns näher zu Gott bringt.

Nach dem Zwischenlied des Orchesters wurde Priester Kunz zu einem Predigtbeitrag gerufen. Als Busslied spielte Andrea auf dem Klavier das berndeutsche Stück „Üse Vater im Himmel“ (das Unservater). In der Zwischenzeit nahmen die Kinder auf der Empore Platz, um gemeinsam mit der Gemeinde Sündenvergebung, Heiliges Abendmahl und die Segensspendung zu erleben.

Zur Einleitung für die Segenshandlung spielten zwei Schwestern mit Orgel und Panflöte das Lied 371 aus der Chormappe: „O Herr, den Segen spende….“. Wegen der bestehenden Vorschriften für Blasinstrumente wurde dieses Musikstück am Vortrag aufgenommen und nun virtuell an die Wand projiziert. Anschliessend erfolgte die Segensspendung für das Jubelpaar Manfred und Elsbeth.

Nach Schlussgebet und Segen spielte das Orchester das Schlusslied 158 aus der Chormappe: „Der Heiland sorgt für dich…..“. 

 

Fotos/Text: Fritz Ineichen
Bearbeitung: Heidi Nydegger