Der Apostel diente mit dem Bibelwort aus dem Lukas Evangelium, Kapitel 18, Vers 41: „Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann.“ Nach dem Bibelwort spielte der Organist das Lied „Gottes Liebe, Gottes Gnad“, welches von einer Glaubensschwester während dem Orgelspiel vorgelesen wurde. Dabei leuchtete in einem Glas eine Kerze.
Apostel Deubel ging am Anfang direkt auf dieses Lied ein. Im Refrain heisst es „eine kleine Leuchte, gab mir Jesus in die Hand, lass sie helle strahlen, ins dunkle Erdenland“. Jedes von uns hat eine Flamme mit viel Licht erhalten. Was machen wir mit diesem Licht? Tragen wir es in die Welt hinaus unter die Menschen? Das soll für uns keine Pflicht sein, sondern immer ein Bedürfnis. Wie müssen uns dafür nicht schämen. Es macht doch Spass, wenn wir darüber sprechen können. Es soll uns dankbar stimmen, jeder Mensch darf das wissen.
Der Apostel zeigte das Bild vom blinden Mann von Jericho. Er konnte das Licht nicht sehen. Zu den Kindern in der Gemeinde meinte der Apostel, sie sollen mal die Augen verbinden. Man sehe nicht mal die Dunkelheit. Es sei einfach nichts zu sehen und das sei nicht einfach. Und beim blinden Mann war es so, als er wusste, dass der Herr Jesus vorbeikommt, dass er ganz laut geschrien hatte. Jesus blieb vor ihm stehen. Die Erwartung vom blinden Mann war, dass er wieder sehen konnte. Jesus hat ihm als erstes geantwortet: „dir sind deine Sünden vergeben“. Das war sicherlich nicht das erste, was der blinde Mann hören wollte.
Was haben wir an Erwartungen an einen Gottesdienst?
Diese Frage beantworten wir morgen im 2. Teil des Berichtes.
Bericht: Jeanette Burren
Fotos: Marcel Gyger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser