Zu diesem besonderen Gottesdienst am Sonntag, 17. Juni 2018, der von Bischof Thomas Wihler in Mundart durchgeführt wurde, waren auch die Gemeinden Interlaken und Meiringen eingeladen.
Um den Kindern das Bibelwort, das verarbeitet wurde, „So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein“, kindgerecht nahe zu bringen, veranlasste den Bischof kurzerhand in die Rolle eines Bauern zu schlüpfen. Er suchte nun in den Reihen der Kinder, die ihm und seinem Mitarbeiter (Priester H.U. Aemmer) halfen, Nüsse zu knacken, damit sie weiterverarbeitet werden können.
Die Zeit lief in der Geschichte weiter, alle drei Stunden rief er zwei weitere Kinder zu sich, die mithalfen. Sie arbeiteten und strengten sich an. Nach „gefühlten 12 Stunden“, war es an der Zeit, den Lohn zu verteilen. Wer soll wieviel Lohn bekommen? Es wurde an die Kinder, die erst eine Stunde mitgeholfen haben, ein „Goldbatzen“ verteilt… und so bekamen am Schluss alle, die mithalfen, einen Goldbatzen. Ist das gerecht? Aus unserer Sicht vielleicht nicht – aber aus der Sicht des lieben Gottes schon. Er hat allen Menschen das Gleiche versprochen: eines Tage mit ihm im Himmel ein grosses Fest feiern zu dürfen.
Wir wollen Jesu Liebe im Herzen tragen, uns vorbereiten auf dieses Fest, ihm immer ähnlicher werden, lieb sein zu allen Menschen.
In einem Wortbeitrag erwähnte Priester Martin Berger aus Heimenschwand, dass wir auf die Gnade Gottes angewiesen sind. Wenn wir nur 3.5cm Sündenvergebung bekommen, wo wir doch vielleicht 1m davon benötigen, sind wir froh, wenn Gott allen gleich viel Gnade gibt. Wir wollen den Bischof in unsere Herzen einschliessen!
Der Kinderchor sang mit musikalischer Unterstützung viele schöne, passende Lieder. Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem Apéro eingeladen. Es entstanden viele Gespräche untereinander.
Morgen berichten wir über das Nachmittagsprogramm.
Fotos: Severin Landmesser
Bericht / Bearbeitung: Brigitte Landmesser