Der Bischof diente mit dem Wort aus Jakobus 1,12: Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheissen hat denen, die ihn lieb haben.
Nach dem Eingangslied des Chores zeigte der Bischof uns, selig ist wer Anfechtungen erduldet? Eigentlich möchten wir Anfechtungen aus dem Weg gehen. Das ist unangenehm und man muss sich wieder neu behaupten. Einfacher ist es, wenn wir den Anfechtungen aus dem Weg gehen könnten. Unsere Mitmenschen beobachten uns, wie wir mit Anfechtungen umgehen. Einigen ist es gar nicht bewusst, das sie angefochten werden. Andere sind ständig Anfechtungen ausgesetzt. Beispiele aus aktueller Zeit werden gerade jetzt in den Medien bei dem Jahresrückblick präsentiert.
Heute müssen wir bereits allen vergeben können und nicht erst wenn der Tag des Herrn Realität ist. Wir müssen bereits unserem Nächsten in der Familie, in der Gemeinde und im Alltag von Herzen vergeben können.
Mit der Liebe von Gott schaffen wir es die Anfechtungen im Alltag zu bewältigen.
Begleitet wurde der Bischof von seiner Familie, dem Bezirksleiter Werner Jöhr, Hirte Joder und Evangelist Christian Joder. Mitgedient haben Bezirksältester Werner Jöhr und Hirte Willi Joder.
Ein Gedanke von Hirte Joder war: anspruchsvoll ist es für unsere Kinder und jungen Geschwister den Glauben im Alltag zu behalten. Früher waren die Anfechtungen vor allem von aussen auf die ersten Christen. Heute ist der Teufel mitten unter uns und verstreut Zwietracht. Nehmen wir uns in Acht und suchen den Frieden untereinander.
Vor dem heiligen Abendmahl fasste der Bischof die Gedanken zusammen. Bleiben wir beständig im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe! Dann erhalten wir die Kraft, um den Anfechtungen stand zu halten.
Bericht, Bilder und Bearbeitung: Adrian Bösiger