Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas Kapitel 13, Vers 30: «Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und es sind Erste, die werden die Letzten sein.»
Aus dem Dienen des Bischof’s Thomas Wihler und des Bezirksältesten Werner Jöhr:
- Als unvollkommene Menschen haben wir die Möglichkeit, die Nähe Gottes zu suchen. Das macht uns reich in Christus. Wir dürfen unsere ganz Hoffnung auf die Gnade Gottes setzen. Gott ist in den Schwachen mächtig. So vermögen wir alles.
- Als Menschen haben wir gewisse Vorstellungen, wer wichtig ist und wer nicht. Dieses Wort Jesu zeigt auf, dass auch der Allerletzte dabei sein kann, wenn er die Berufung fest macht. Wir wollen Erstlinge sein, das ist unser Wunsch und unser Ziel.
- Wenn wir auf den Nächsten schauen, wollen wir vorsichtig sein. Auch wenn dieser in der Gemeinde ganz hinten sitzt und unscheinbar ist, kann er reich sein in Christus.
Abstammung und Ansehen nützen einem nichts. Liebe und dienen ist Erstprinzip, um ein Erstling sein zu können. Als neuapostolischer Christ geboren worden zu sein, ist keine Garantie, Erstling zu sein! Wer der Erste sein will, soll zuerst allen anderen dienen. Jesus selbst kam. um zu dienen. Der Erste ist der, der aus Liebe zu Christus dem nächsten geben und dienen kann.
- Segen Gottes hat nichts damit zu tun, wie es uns im natürlichen Leben geht! Die Liebe Gottes sollen wir nicht am natürlichen Reichtum messen. Der Erstling misst die Liebe Gottes daran, die Kraft in jedem Gottesdienst und im Abendmahl zu suchen.
- Die Liebe ist in unserem Leben eine wesentliche Angelegenheit und Massstab, an dem wir uns messen können. Denn es geht darum, die zu lieben, bei denen es etwas schwieriger ist!
- Sich selbst zu rühmen, ist nicht reich sein in Christus. Hingegen eine demütige Haltung schon.
- Die Arbeiter im Weinberg erhielten alle den gleichen Lohn. Reich sein in Christus hält sich nicht an menschliche Ordnungen und Vorstellungen!
Die Gnade Jesu kann man sich nicht verdienen. Alle erhalten den vollen Lohn und die volle Gnade. Wir wollen dem Nächsten das Heil von ganzem Herzen gönnen. Wer den Glauben hat, dem ist alles möglich.
Bericht/Fotos: HL
Bearbeitung: Jeanette Burren