Gemeinde-
und Bezirkssuche

Seniorenwanderung Juni

21.06.2019

Ein strahlend schöner Sommertag war durch die Wetterprognose vorausgesagt. Entsprechend gross war der Aufmarsch an Reisenden auf den öffentlichen Verkehrsmitteln.

 
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Nebst Schulklassen und Kindergartengrüppli waren Leute allen Alters unterwegs, nicht wenige davon, um einen Ausflug zu machen. So auch unsere Senioren-Wandergruppe. Die Wanderung war diesmal im schönen Eriztal vorgesehen. Gestartet wurde im Innereriz bei der Bushaltestelle „Garage“, von da an ging's zu Fuss der Zulg entlang bis „Losenegg“, am Ausgang des Tales. Etwa drei Stunden Wanderzeit waren zu bewältigen, wobei am Schluss noch eine rechte Steigung bis zur Haltestelle Losenegg ziemlich in die Beine ging. Aber alle schafften diesen Aufstieg ohne Probleme.


Zuerst führte der Weg topfeben der Zulg entlang. Die Vegetation beidseits des Weges erstrahlte in den schönsten Farben. Überall blühten die Sommerblumen in blau, gelb, weiss und noch vielen Zwischentönen. Das Zwitschern der Vögel war immer wieder in den verschiedensten Tonlagen und Sologesängen zu hören. Das Rauschen der Zulg gab den Grundton an in dieser wohltuenden Symphonie der Natur. Der Weg führte immer wieder durch kleine Waldpartien, für die Wanderer eine willkommene Abkühlung.


Bei einem Stapel an Buchenholz-Stämmen gab es dann die erste Pause. Man hatte sich dies und das zu erzählen, eine schöne Gelegenheit Gemeinschaft zu pflegen. Flugs war die Pause vorbei und der Wanderleiter mahnte zum Aufbruch. Wieder ging es ebenen Weges durch schönstes Wiesland. An den oft sehr steilen Hängen waren überall die Landwirte daran das Gras zu mähen oder das Heu einzubringen. Die Luft war gesättigt vom Heu und stieg uns wohltuend in die Nase.


Nach einem kurzen Aufstieg auf die Höhe von Rütegg (früher gab es da noch eine Beiz) und einem etwas holperigen Abstieg durch den Wald, erreichten wir die „Koppisbrügg“, einer Holzbrücke über das Tobel des Zulgbaches, daneben eine Grillstelle. Hier konnten wir unser wohlverdientes Picknick aus dem Rucksack einnehmen. Der Zulgbach hat an dieser Stelle einen schluchtartigen Charakter. Unter der Brücke war sogar eine Art Gletschermühle zu sehen (Gesteinstrümmer verschiedener Grössen werden durch das Wasser in kreisförmige Bewegung gebracht und bilden dann ebenfalls einen kreisförmigen Hohlraum), wenn man so will einen Natur-Whirlpool.


Nach einer langen Mittagspause galt es dann den steilen Aufstieg, anfänglich mit Rundholz-Treppenstufen, unter die Füsse zu nehmen. Noch einmal konnten wir zuschauen in welch steilen Hängen hier das Heu eingebracht wurde. Es wurde einem auch bewusst, dass hier ein wesentlicher Beitrag zur Landschaftspflege erbracht wird! Ohne diese wäre dann auch unser Erholungsraum mit der Zeit in Frage gestellt.


Als wir den steilsten Teil des Aufstiegs bewältigt hatten, gab es eine kurze Verschnaufpause, bald danach erreichten wir unser Ziel die Bushaltestelle „Losenegg“ Hier war leider kein Restaurant in der Nähe, welches offen gewesen wäre. (Es geht auch mal ohne)


Auf der Rückfahrt nach Thun fielen dann die ersten Regentropfen vom Himmel. Auf der ganzen Wanderung hatten wir keinen Regen, obwohl sich schon beim Start ein paar bedrohliche Gewitterwolken aufgetürmt hatten.


Freudig über den gemeinsam erlebten Wandertag verabschiedeten wir uns am Bahnhof Thun voneinander.


Bericht u. Bilder: Ruedi Landmesser
Bearbeitung: Jeanette Burren