Gemeinde-
und Bezirkssuche

Interview mit Bezirksevangelist i.R. Theo Bachmann – Teil 1

18.07.2018

Wir haben Theo Bachmann nach seiner Ruhesetzung ein paar Fragen gestellt. Er hat uns viele interessante Antworten gegeben, die wir heute und in den nächsten zwei Tagen hier aufschalten werden.

 
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Lieber Theo! Du bist jetzt schon einige Zeit im wohlverdienten Ruhestand. Was hat sich für dich verändert?
Kann man sich Ruhestand verdienen? Irgendwie gefällt mir das Wort nicht, aber es gibt auch kein gescheites Synonym dafür... vielleicht tönt "Herbst des Lebens" noch ganz gut.
Die gravierendste Veränderung ist für mich und meine Frau die Entschleunigung, sowohl im beruflichen wie kirchlichen Alltag. Es ist fast wie am Ende einer Rodelbahn, wenn der Wagen abgebremst wird. Dies zu erleben ist wunderbar! Dadurch erhalten die Tage einen neuen, meist selbstbestimmten Rhythmus - ebenfalls genial!! Und nur noch dort aktiv sein können, wozu man Lust, Freude und Begeisterung hat, ist ebenfalls eine sehr schöne Veränderung gegenüber früher.


Du trittst demnächst aus der Arbeitsgruppe Kinderaktivitäten Bezirk Thun zurück. Warum?
Ruhesetzung in der Kirche bedeutet auch immer: Platz freimachen für die junge Generation. Sesselkleber verhindern Entwicklung! Es war schön, in dieser AG mitzumachen, zumal wir dort keine "Passivmitglieder" haben. Jeder Kindertag wurde gemeinsam aus der Taufe gehoben, mit den jeweiligen Gemeinden und vielen treuen Helfern umgesetzt und die Freude der Kinder miterlebt… was gibt es Schöneres? Hier möchte ich Werbung einschalten: "Die AG braucht dringend 2-3 Frauen, Männer oder Jugendliche, mit Bezug zu Kindern; meldet euch!"


Was hat dich jahrelang motiviert, in dieser Arbeitsgruppe mitzuarbeiten?
Obwohl ich über keine pädagogische Ausbildung verfüge, war die Arbeit im Unterrichtswesen für mich immer spannend, lehrreich und bereichernd! Im Unterricht stehen die Kinder im Mittelpunkt, die Nähe zu ihnen ist Grundlage für eine gute Beziehung.
Kindertage bedeuteten immer Tuchfühlung mit den Kids, besonders ihr aktives Mitgestalten der Gottesdienste. Erlebte Freude motiviert!


Du hast neu die Aufgabe als Dirigent des Seniorenchores übernommen. War das ein Herzenswunsch von dir?
Herzenswunsch ist übertrieben. Meine erste kirchliche Aktivität war seinerzeit Chorleiter. Das habe ich zu Gunsten anderer Aufgaben eher ungern "abgegeben", die Freude an Musik ist jedoch geblieben. Nachdem für den Seniorenchor eine Unterstützung gesucht wurde, habe ich gerne zugesagt (siehe letzter Satz der ersten Frage…).


Was denkst du, wenn du den Seniorenchor (Gegenwart und Zukunft) betrachtest?
Solange es (ältere) Glaubensgeschwister gibt, die gerne singen und damit ein Chor gebildet werden kann, pflegen wir diese Gemeinschaft und das doch eher lockere Singen.
Wenn die Nachfrage einmal nicht mehr vorhanden ist, besteht für niemanden eine Verpflichtung, auf Biegen und Brechen weiterzumachen. Veränderungen zulassen, loslassen, nach Neuem suchen gehört nun mal in unsere Zeit (auch in der Kirche).


Morgen erscheint hier der 2. Teil des Interviews!



Fotos/Text: zVg
Bearbeitung: Brigitte Landmesser