Gemeinde-
und Bezirkssuche

Seniorentreffen März

19.03.2018

Ein interessanter Nachmittag erwartete die Seniorinnen und Senioren vom Bezirk Thun am Dienstag, 13. März.

 
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Hermann Jöhr aus der Gemeinde Heimenschwand beteiligte sich an einer Reise, die zum Ziel hatte, die Bevölkerung und vor allem die Kinder in Moldawien mit Weihnachtspäckli zu beschenken. Gleichzeitig konnte damit die dortige Not ein wenig gelindert werden. Im Sinne christlicher Nächstenliebe !


Das Hilfsprojekt wurde von verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften im Sinne der Oekumene getragen und finanziert.


Gleich zu Beginn stellte Hermann Jöhr uns seine Reisebegleiter vor. Auf einer Karte zeigte er uns auch die geografische Lage von Moldawien. Hermann informierte weiter, dass sich Moldawien in den neunziger Jahren als selbständiger Staat von der ehemaligen Sowjetunion getrennt hat.


Die Bevölkerung besteht aus Moldauer,Rumänen, Ukrainern und Russen. Es ist also ein Vielvölker Staat. Die moldawische Regierung strebt langfristig eine Mitgliedschaft in der europäischen Union an.


Das Land ist sehr arm. Es fehlt an vielen Orten die notwendige Infrastruktur. So verfügen viele Dörfer über keine intakte Wasserversorgung. Das Wasser muss an Ziehbrunnen geholt werden. Es fehlt auch ein gut ausgebautes Strassennetz. Oft sind es noch Naturstrassen.


Obwohl das Land sehr fruchtbar ist (Schwarzerde), fehlt eine flächendeckende landwirtschaftliche Produktion.


Die wirtschaftliche Entwicklung ist nur bescheiden vorhanden, was zur Folge hat, dass eine hohe Arbeitslosikgeit vorherrscht.


Viele Mütter sind mit ihren Kindern auf sich allein gestellt, weil die Väter im Ausland, meistens Westeuropa arbeiten. Monatelang sehen sich die Familien nicht, oder viele der Ernährer kommen gar nicht mehr nach Hause zurück. Die Familien leben oft in sehr beengten Raumverhältnissen. Die Häuser können meistens nur notdürftig instand gehalten werden. Hermann Jöhr betonte, dass trotz diesen oft tristen Aussichten, die Leute fröhlich und vor allem gastfreundlich sind.


Hermann Jöhr berichtete im Detail über den Ablauf der Geschenkverteilung. Die Päckli wurden vor allem an arme Familien, in Schulen, Invaliedenheimen, in Spitälern und Grossfamilien verteilt. Unter anderem auch in der Stadt „Singerei“. In einem Saal warteten zum Beispiel etwa 300 Kinder zirka zwei Stunden auf die Verteilung der Geschenke. Die Freude unter den Kindern war jeweils riesengross ! Aber auch die Freude der Geber war gross.


Abschliessend stellte Hermann Jöhr fest, dass die Reise nach Moldawien für ihn eine grosse Bereicherung war. Zusammen mit anderen christlich gesinnten Menschen den Bedürftigen in Moldawien eine Freude zu bereiten, sei ein unvergessliches Erlebnis gewesen !




Bericht: Ruedi Landmesser
Bilder: zVg
Bearbeitung: Jeanette Burren