Gemeinde-
und Bezirkssuche

Gottesdienst mit Bischof Thomas Wihler in Thun

05.07.2018

Jesu liebt alle Menschen – wenden auch wir uns in Selbsterkennung an ihn.

 
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Dass dieser Sonntagmorgen, 1. Juli 2018, ein besonderer war, lag nicht einzig am Besuch des Bischofs: Es wurde ganz speziell auch der Verstorbenen gedacht, und zwar ausnahmslos aller, nicht nur der Verstorbenen aus dem Kreis der Gemeinde oder Familie, sondern ebenso, ohne jegliche Einschränkung, egal ob Christen oder Nichtchristen, wann und wo sie gelebt haben, wer sie gewesen, welchen Glauben sie hatten oder ungläubig waren.


Gott liebt alle Menschen!
Auf den Satz “verleih uns Frieden“ im Chorlied eingehend, erwähnte der Bischof, dass Gottes Frieden höher ist denn alle menschliche Vernunft. Als Grundlage zu diesem Gottesdienst diente das Bibelwort aus dem Psalm 40, der Vers 18: „Denn ich bin arm und elend; der Herr aber sorgt für mich. Du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott säume doch nicht!“

Die Menschen sehnen sich nach Ruhe, Frieden und Glück. Dies anzustreben bedinge, dass wir uns von negativen Kräfte der Welt abwenden, denn von dort komme ja das Ungemach. Jesus kam um die Menschen davon zu erretten.


Wenden wir uns also doch in diese Richtung, das heisst, an Jesus. Sagte er doch „meinen Frieden gebe ich euch, euren Frieden lasse ich euch.“ Da Jesu Erlösungskraft auch für die Seelen im Jenseits wirkt, ist für uns Anlass, ihrer aller in Liebe fürbittend zu gedenken. Es braucht unsere Liebe zu Jesus und den Seelen im Jenseits, ob sie nun gläubig waren oder nicht. Der Psalmist gibt uns ein weiteres Beispiel. In seinen Worten erkennt man etwas: Die Selbsterkenntnis – „ich bin arm...“ (ein markanter Gegensatz zu den damaligen Pharisäern...). Arm sein, bedeutet, Schulden (=Sünden) zu haben. Nicht nur natürliche, in erster Linie gegenüber Gott und unserem Nächsten.


Das gilt für uns, wie für die Seelen im Jenseits. Es sind Seelenlasten, wie im Bibelwort als Elend erwähnt, die sie mit hinüber nahmen – nehmen mussten. Daraus ergibt sich die Hilflosigkeit im unerlöst sein. Dank Jesu Frohbotschaft, dem Evangelium, und seinem Opfer, kann dies abgewendet werden. Gnade für die Entleibten, wie auch für die Lebenden, sind die hohe, geistige Dimension der Liebe Gottes - insofern sie gewünscht ist. Auch wir bedürfen immer wieder der Gnade und Vergebung.


Abschliessend bemerkte der Bischof, dass wir an das Wort Jesu glauben, verkündet durch das Apostolat und seinen Gesandten. Jesu liebt alle Menschen – wenden auch wir uns an ihn!


Bericht: Carlo Dell’Anno
Fotos Pascal Gafner
Bearbeitung: Adrian Bösiger