Wie es der Titel sagt, standen die Kinder in diesem Gottesdienst im Mittelpunkt. Bereits bei der Eingangstür zum Kirchensaal sah man Kinder, die die Türhüter bei ihrer Arbeit unterstützten.
Der Gottesdienst wurde vom Unterrichtspriester Hanspeter Pos geleitet. Er legte der Predigt das Wort aus Lukas 19, 5.6 zu Grunde: „Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.“
Wie schon damals Jesu die Kinder in den Mittelpunkt stellte, machte dies der Priester am Sonntag in ähnlicher Weise, denn er hielt den Gottesdienst nicht wie üblich am Altar, sondern in unmittelbarer Nähe der Kinder. Anstelle des üblichen Eingangsliedes des Gemeinde-Chores spielte ein Mädchen „Die Spur der Hoffnung sehen“ auf dem Klavier.
Zentrale Themen des Gottesdienstes waren die vielsagende Geschichte von Zachäus und die Freundschaft.
Einige Gedanken aus dem Gottesdienst:
- Freunde sind im Leben eines jeden Menschen ganz wichtig.
- Echte Freunde sind immer für einen da; auf sie kann man sich verlassen; man macht sich gegenseitig Mut; man ist ehrlich zueinander; nach einem Streit können sie einander vergeben.
- Ein Freund, den wir alle haben können, ist Gott und damit auch Jesus, sein Sohn.
- Es ist unsere Aufgabe als gläubige Christen, dass wir uns der Menschen, die es schwer haben, annehmen.
- Wichtig ist auch, dass wir den Kontakt mit Gott pflegen; wir dürfen und sollen ihm unsere Sorgen, aber auch unsere Freuden mitteilen.
In seinem Predigt-Beitrag erwähnte Priester Martin Zürcher, dass er eine grosse Freude an den Kindern habe. Er ist auch nochmals besonders auf den Punkt Freundschaft eingegangen und hat auch die Liebe der Eltern zu ihren Kindern erwähnt.
Den musikalischen Schlusspunkt setzte eine Sonntagsschülerin auf der Geige, begleitet vom Klavier.
Text: Debora Messerli
Fotos: Hugo Hofmann
Bearbeitung: Heidi Nydegger