Geht hinein durch die enge Pforte

27.10.2026

Die Gemeinde Heimenschwand feierte zusammen mit der Gemeinde Steffisburg am Donnerstagabend 22.10.2026 einen Gottesdienst, gehalten von Bischof Thomas Wihler.

Am Beispiel des Zöllners Zachäus sehen wir eindrücklich, wie sich ein Mensch verändern kann, wenn Jesus bei ihm einkehrt. Stellen wir uns vor, Jesus klingelt an deiner Türe und möchte bei dir einkehren. Würden wir das nicht auch als etwas ganz Besonderes empfinden? Etwas wird sich ändern.

Jede Begegnung mit Jesus kann in uns etwas auslösen, kann unser Leben verändern und in eine ganz andere Richtung lenken. Dafür müssen wir ein offenes Herz haben und empfänglich sein.

"Geht hinein durch die enge Pforte" (Matthäus 7, 13a) hat unser Bischof zuerst im Kontext und danach sinnbildlich erklärt. Die Pforte ist Jesus Christus. Er hat durch seinen Opfertod die Türe zur Gemeinschaft mit Gott geöffnet. Ausserhalb der Pforte befindet sich alles ausserhalb von Gott und wer durch die Pforte geht, macht sich auf den Weg zur Veränderung, auf den Weg zu Gott. Es gibt nur eine Pforte. Das ist Jesus Christus.

Um durch die enge Pforte gehen zu können, müssen wir Ballast abwerfen und uns unseren Ängsten stellen. Sinnbildlich für die Veränderung ist die Raupe, welche durch einen engen Durchgang muss, um ihre Flügel zu befreien und sich schlussendlich als ein wunderschöner Schmetterling verwandeln und befreien kann.

Wenn wir einmal abgelenkt sind, fokussieren wir uns wieder auf das Kreuz, auf Jesus Christus. Durch die Pforte zu gehen, heisst Fokussierung auf Jesus. Er begleitet uns ein Leben lang.

Durch die Predigt durften wir die Gottesnähe direkt spüren und erfahren. Eine motivierte und gestärkte Gemeinde mit unsichtbaren aber spürbaren christlichen Flügeln zur Befreiung bereit, durfte an diesem Abend das Gotteshaus verlassen.


Bericht: zVg
Fotos: L.H. 
Bearbeitung: Thomas Whiler / Isabelle Landmesser