Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Johannes 3, Vers 19-21: "Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan."
Der gemischte Chor hat nach dem Gebet das Lied "Chum mir wei es Liecht azünde" gesungen. Mache Seele befindet sich geistig in einem Loch, in der Finsternis. Lasst uns ein Licht anzünden und unser Nächstes damit erhellen und mithelfen, dass das geistige Loch verlassen/überwunden werden kann.
Der Apostel hat der Gemeinde Zweisimmen ein Grusswort mit auf den weiteren Weg gegeben. Das Wort steht im Jesaia 2, Vers 5: "Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!" Der Apostel hat dieses Wort etwas abgeändert und der Gemeinde zugerufen "Kommt nun, Gemeinde Zweisimmen, lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!"
Einige Gedanken des Apostels aus diesem Gottesdienst:
- Füreinander da sein
Handeln wir im christlichen Licht. Das heisst nicht auf unseren eigenen Vorteil achten, sondern miteinander den Weg gehen und die Schwachen unterstützen / mittragen.
- Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst
Wer Gott nicht über alles liebt und sich selbst nicht liebt, kann auch den Nächsten nicht lieben, wie Jesus das vorgelebt hat.
- Loslassen, damit Frieden entstehen kann
Manchmal müssen wir unsere eigene Meinung zurückstellen und einen Gedanken loslassen, damit in der Familie, in der Gemeinde, am Arbeitsplatz oder wo wir sind Frieden einkehren kann. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, wichtig ist vielmehr, dass wir den Frieden bewahren können untereinander.
- Verletzungen durch meinen Nächsten
Leider gibt es Situationen, wo wir durch eine Tat oder eine Aussage des Nächsten verletzt werden. Der Apostel hat uns getröstet und uns ermahnt, dass Gott, unser himmlischer Vater, keine Fehler macht. Es sind wir Menschen, die Fehler machen und andere verletzen können. Üben wir uns in der Vergebung.
Nach der Feier des heiligen Abendmahls wurde der bisherige Vorsteher der Gemeinde Zweisimmen, Priester Doppmann, nach neun Jahren von seiner Aufgabe als Gemeindevorsteher entlastet. Er bleibt der Gemeinde weiterhin als Priester erhalten.
Als neuer Gemeindevorsteher wurde Priester Stampfli beauftragt.
Der Gottesdienst wurde mit Chorgesang, Orchester und Orgelspiel umrahmt.
Bericht & Fotos: zVg
Bearbeitung: Christophe Domenig / Isabelle Landmesser