Mit ein paar kurzen Steigungen waren die weltberühmten Giessbachfälle bald erreicht. Nicht wenige nahmen das Handy oder den Fotoapparat zur Hand, um das eindrucksvolle Naturschauspiel zu fotografieren. Dann ging es etwas steil bergab zur Schiffstation Giessbach-See. Hier gab es die erste Pause. Der weitere Weg Richtung Iseltwald führte durchwegs nahe am Ufer des Brienzersees entlang und lag grösstenteils im Schatten. Dies war hochwillkommen an diesem doch recht warmen Sommertag.
Das Auf und Ab des Weges wurde immer wieder unterbrochen durch schöne Ausblicke auf den See und den gegenüberliegenden Brienzer-Grat. Nach einer Stunde erreichten wir einen schönen Pausenplatz mitten im Wald. Hier machten wir eine ausgiebige Mittagspause.
Direkt neben dem Pausenplatz hatte die Natur mit grossen Steinblöcken einen engen Hohlweg geschaffen. Diesen galt es zu durchschreiten, unwillkürlich kam einem dabei die Hohle-Gasse aus der „Tell Geschichte“ in den Sinn. Abwechslungsreich und immer am Ufer des See‘s im Schatten war auch das dritte Wegstück. Bald war Iseltwald erreicht. Hier nahmen auch wir den Steg in Augenschein, welcher dieses Jahr von Tausenden, vor allem asiatischen Touristen, besucht wurde und wohl inzwischen Weltberühmtheit erlangt hatte. Im Strandhotel gabs dann den wohlverdienten Drink und anschliessend sozusagen als Dessert dieses schönen Wandertages, noch die Fahrt mit dem Schiff Richtung Interlaken.
Bericht: Ruedi Landmesser
Fotos: Trudi Bissegger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser